Unser „Dorf“ in der Stadt

Mitglieder der Ro70 im April 2018 auf dem Gerüst des Ostflügels

Die knapp 200-köpfige Bewohnerschaft setzt sich aus Menschen aller Altersgruppen zusammen. Familien mit Kindern, Paare, Alleinerziehende, Singles, Menschen aus allen Generationen mit und ohne Beeinträchtigungen sind Teil unserer nachbarschaftlichen Gemeinschaft. Fester Bestandteil des Projekts ist auch eine Wohngemeinschaft von zehn vorwiegend jungen Menschen mit besonderen Bedürfnissen des Lebenshilfewerks Weimar-Apolda e.V.

Unsere Genossenschaft ist geprägt von den Leitgedanken der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung: Wir kümmern uns beispielsweise um die Pflege der Außenanlagen weitgehend selbst, gehen füreinander einkaufen und besprechen uns in monatlich stattfindenden Mitgliederversammlungen.

… und natürlich feiern wir auch zusammen, kochen gemeinsam, sitzen abends am Lagerfeuer oder in netter Plauderrunde beisammen!

Um trotz der Größe des Gesamtkomplexes eine persönliche Atmosphäre zu schaffen, haben wir die drei Gebäudeteile in neun Hausgemeinschaften untergliedert. Damit leben zwischen 15 und 25 Menschen in maximal 13 Haushalten zusammen und haben die Möglichkeit, abhängig von ihren Interessen, persönliche Beziehungen zueinander aufzubauen und zu pflegen. Gleichzeitig verteilen sich die anfallenden Organisationsarbeiten auf ausreichend vielen Schultern. Die Hausgemeinschaften sind aktiv einbezogen, wenn es um die Nachbelegung freien Wohnraums geht.

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