Einzugsfeier im Westflügel

Das erste der drei Häuser der Ro70 ist bezogen. 51 Erwachsene und 14 Kinder haben in den zurückliegenden vier Wochen den Westflügel in Besitz genommen. Frühlingsblumen in Balkonkästen, dekorierte Fensterbänke, Kinderspielzeug in den Fluren… das alles kündet von dem bunten Zusammenleben, das hier gerade seinen Anfang nimmt. Grund genug für eine Feier. Aber es gibt noch mehr, auf das wir anstoßen können: unsere Ro70 ist am 25.4.2019 vier Jahre alt geworden!

So trafen sich am 27. April schon Eingezogene und bald Einziehende, um zu feiern und sich gemeinsam am schon Erreichten zu freuen. Nach langer und aufreibender Bauphase beginnt nun ein neuer Abschnitt. Vorstand Michael März bringt in seiner Festrede einiges von dem zum Ausdruck, was alle bewegt. Es gehe nun darum, eine gute Gemeinschaft wachsen zu lassen. „Wir stehen vor der Herausforderung, dafür unseren ganz eigenen Weg zu finden. Schlüsselworte wie Konsens, Kritik, Transparenz, Fairness, Offenheit müssen wir mit Leben füllen. Es geht um gemeinsame Verantwortung für sich selbst, die Nachbarn, die uns überlassenen Häuser und auch die Verantwortung für kommende Generationen.“
Aufsichtsrat Dirk Jahn nutzt die Stunde, um allen zu danken, die mit ihrer Arbeit und ihrer Beharrlichkeit dazu beigetragen haben, dass der Traum vom Zusammenwohnen in der Ro70 nun für die ersten BewohnerInnen Wirklichkeit geworden ist.

Draußen hat es inzwischen heftig zu regnen begonnen. So wurden Tische und Bänke kurzerhand in den Keller getragen. An der langen Kaffeetafel herrscht fröhliche Stimmung, werden Erinnerungen und Anekdoten aus der Bauzeit ausgetauscht. In den oberen Stockwerken zeigen die stolzen WohnungsinhaberInnen den anderen ihre Einrichtung. Die neuen Hausgemeinschaften stellen sich auf ihren Haustreppen zum Gruppenfoto. Allen ist warm ums Herz und das spürt man auch.

Als es Abend wird, bringt ein Feuer im künftigen Garten die Wärme von außen. Und auch, wenn noch nicht alle Rosies hier wohnen, fühlt doch jeder, dass jetzt ein neuer Abschnitt begonnen hat. Oder wie Michael März es ausdrückt: „Ich freue mich für alle, die jetzt hier wohnen und für alle, die im Ostflügel bald einziehen werden. Wenn ich ganz am Ende ins Haupthaus ziehe, freue ich mich darauf, dann schon eine tolle Gemeinschaft vorzufinden.“