Künftig buntes Leben in unseren Gemeinschaftsräumen

Einen Projekttag zur künftigen Nutzung der Ro70-Gemeinschaftsräume am 17. März haben 34 Genossenschafterinnen und Genossenschafter genutzt, um ihre Gedanken und Ideen zum Thema auszutauschen. Am Ende waren sich alle einig: Das Kaminzimmer wird Treffpunkt der Nachbarschaft, der große Saal steht für Veranstaltungen zur Verfügung und für das Café soll entweder ein zu uns passender Betreiber gefunden oder es soll von uns selbst Stück für Stück mit Leben gefüllt werden.

Rosemarie führte mit sicherer Hand durch den Projekttag.

Der Einzug rückt näher. Und mit ihm die Freude aller künftigen Ro70-BewohnerInnen auf Gemeinschaft. Schließlich ist unser Wohnprojekt nicht einfach nur eine Wohn-Nachbarschaft. Die Ro70 soll eine lebendige Wohn-Gemeinschaft werden, in der man/frau sich kennt, in der wir uns gegenseitig bereichern und unterstützen, in der ein buntes gemeinschaftliches Leben ins Quartier ausstrahlt.

Vor der eigenen Haustür schnell und unkompliziert andere Menschen zu treffen, dafür gibt es viele Räume in der Ro70: den grünen Innenpark und den Garten, später die Werkstatt oder das Atelier und eben auch unsere drei gemeinschaftlichen Räume: den großen Saal, das Kaminzimmer und das Café.

Wie hier gemeinschaftliches Leben einziehen kann, welche Nutzungsvorstellungen wir für Saal und Kaminzimmer haben, welches Konzept das richtige ist, um die damit verbundene Arbeit zu leisten, was die Einzelnen einbringen wollen… all das wurde auf dem Projekttag diskutiert.

Lesezirkel, Hausmusik, Heimkino, Tanz, Spiele, Diskussionsrunden, Meditation und der Weihnachtsbaum am Kamin – die Ideen für gemeinschaftliches Leben sind so vielfältig wie die Genossenschaft. Einig war man sich allerdings schnell, als es um die Umsetzung der vielen Wünsche ging. So soll eine Startphase, in der evt. eine solidarische Umlage die Finanzierung sichern könnte, dem Ausprobieren und dem Sammeln von Erfahrungen dienen. Mit Veranstaltungen und Projekten will die Genossenschaft von Beginn an ins Wohnumfeld und die Stadt Weimar ausstrahlen. Wenn alles gut läuft, wollen wir dann nach und nach ein sich finanziell selbst tragendes Modell entwickeln, mit einem Mix aus Kulturangeboten, Raum-Vermietung und vielleicht auch einem Schritt um Schritt erweiterbaren Café-Betrieb.

Am Ende des Projekttages wurde eine neue Arbeitsgruppe „Gemeinschaftsräume“ aus der Taufe gehoben. Sie wird sich sowohl um die jetzt in der Bauphase anstehenden Entscheidungen zur Ausstattung kümmern, als auch um praktische Fragen der Umsetzung des Betriebsmodells, wie die geeignete Rechtsform, die Organisation der Vermietungen oder die Umsetzung der verschieden Nutzungsideen.

Nach diesem sehr konstruktiven Projekttag ist die Motivation groß und die Vorfreude auf den Einzug noch größer.

Was kann ich einbringen? Wo will ich mittun? Jeder hatte Ideen.
In drei Arbeitsgruppen näherte man sich einem Nutzungskonzept
Interessant: alle drei Arbeitsgruppen waren unabhängig voneinander zu ähnlichen Ergebnissen gekommen
Von der Idee zum Entschluss: Eine neue AG Gemeinschaftsräume wird gegründet
Wie immer sorgte ein buntes Mitbring-Buffet für leckere Pausen