Ro70-Baustelle: Bewegung an allen sieben Wochentagen

Seit Wochen schon ist das Gelände des ehemaligen Hufeland-Krankenhauses in der Weimarer Eduard-Rosenthal-Straße eine Baustelle. Endlich! Darauf haben die Mitglieder der Genossenschaft Ro70, die das Objekt für gemeinschaftliches Wohnen sanieren wollen, anderthalb Jahre lang hingearbeitet.

Bisher wurden bereits einige Anbauten aus DDR-Zeiten planmäßig abgerissen sowie innen und außen Baufreiheit geschaffen. Daneben beginnen Abschachtungs- und Abdichtungsarbeiten, bevor das Gerüst gestellt werden kann. Und während an den Wochentagen Baufirmen zugange sind, sieht man oft auch am Wochenende Menschen mit bunten Bauhelmen auf dem Gelände. In diesen Fällen sind es die Mitglieder selbst, die in freiwilligen Arbeitseinsätzen Pflastersteine und anderes Baumaterial bergen und sichern, das für die spätere Außengestaltung Verwendung finden soll.

Bis zum Frühjahr 2018 wird hier das größte selbstbestimmte genossenschaftliche Wohnprojekt fertiggestellt sein, das ein lebenswerter Wohnort für rund 75 Mietparteien aller Generationen sein soll. Die meisten Wohnungen in den drei Gebäuden rund um einen Park mit alten Bäumen sind bereits vergeben – einige, auch größere Wohnungen,

sind aber noch zu haben.